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Palliativmedizin versteht sich im lateinischen
Wortsinn (Pallium = Mantel) als "umman-telnde",
also beschützende ganzheitliche
Behandlung und Pflege. Im Palliativbereich
werden Patienten mit einer nicht heilbaren
und weit fortgeschrittenen Erkrankung
mit begrenzter Lebenserwartung behandelt.
Die WHO (Weltgesundheitsorganisation)
beschreibt als Hauptziel der palliativmedizinischen
Betreuung, die Verbesserung der Lebensqualität
für die Patienten und deren Angehörige.
Die palliative Therapie und Versorgung
ist personalintensiv und damit auch
sehr teuer.
Die Krankenkassen finanzieren zwar den
Aufenthalt auf der Palliativstation,
aber um den Patienten darüber hinausgehende
Wünsche erfüllen zu können,
benötigen wir Ihre Unterstützung.
Durch Spenden und Mitgliedsbeiträge
können u.a. Spezialbetten, Rollstühle,
Lifter und weitere Pflegehilfsmittel
angeschafft werden. Darüber hinaus
werden die Gelder in die wohnliche Atmosphäre
investiert.
Die Palliativmedizin am Stiftungsklinikum
Mittelrhein wird an den Standorten Nastätten
und Koblenz betrieben. Der Palliativbereich
in Nastätten ist bereits zum Oktober
2008 eröffnet wurden. Einen Monat
später konnten bereits 6.000 Euro
vom Fördererverein an das SKM überwiesen
werden. Insgesamt wurde das Projekt
bis heute mit insgesamt 26.015 Euro
unterstützt.
In Nastätten steht die Palliativmedizin
unter anästhesiologischer Leitung
und wird von Seiten des Zentrums für
Innere Medizin insbesondere in onkologischen
Fragestellungen unterstützt. Das
Team wird von Dr. Thomas Rösel
geleitet. Dr. Rösel ist Leitender
Arzt der Klinik für Anästhesiologie,
Intensiv- und Palliativmedizin. Als
ausgewiesener Palliativ-mediziner ist
er seit dem 01. Januar 2009 im Stiftungsklinikum
Mittelrhein Nastätten tätig.
Es gibt positive Neuigkeiten von der
Palliativstation Nastätten zu berichten.
Im September 2011 ist die einzige Palliativstation
des Rhein-Lahn-Kreises, die bisher in
den Räumlich-keiten des neu renovierten
Seniorenhauses untergebracht war, in
den Neubautrakt des Krankenhauses umgezogen.
So kann auf alle medizinischen Ressourcen
des Pauline-nstifts unmittelbar zugegriffen
werden. Den Patienten stehen dort vier
Einzelzimmern zur Verfügung. Die
ambulante und stationäre Versorgung
erfolgt in engster Kooperation mit und
durch die Hausärzte unserer Patienten
sowie dem Palliativ-Netz Rhein-Lahn
e.V., dem auch der Hospizverein angehört.
"Wir sind froh über die Baufortschritte
und die zusätzlichen Annehmlichkeiten
für die Patienten", erklärt
Dr. Thomas Rösel, Leitender Arzt
der Palliativstation. Das Stationsteam
stellt seine Räume auch gerne der
Öffentlichkeit vor. Besichtigungstermine
können mit dem pflegerischen Leiter
der Station, David Brenner, unter der
Telefonnummer 06772 804-8708 vereinbart
werden.
Helfen auch Sie schwerkranken Menschen
eine individuelle und an ihren Bedürfnissen
orientierte Versorgung zu ermöglichen.
Unterstützen Sie uns mit einer
Spende und/oder Ihrer Mitgliedschaft!
Bitte geben Sie bei einer Spende immer
den Verwendungszweck und Ihre vollständige
Adresse an. Eine Zuwendungsbestätigung
erhalten Sie dann innerhalb kürzester
Zeit.
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